Wenn es um Marketingmodelle geht, ist das 4P-Marketingmodell das traditionellste, geschäftsorientierte Modell – und das, mit dem Sie wahrscheinlich am meisten vertraut sind. Die 4P stehen für Produkt, Preis, Werbung und Ort. Für ein eher kundenorientiertes Modell sollten Sie sich an das 4C-Marketingmodell halten. Das 4C-Marketingmodell wurde erstmals von Bob Lauterborn in einem 1990 in Advertising Age veröffentlichten Artikel vorgeschlagen. Er betrachtete es als eine mögliche effektive Alternative. Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung des 4C-Marketingmodells, das aus Verbraucher, Kosten, Bequemlichkeit und Kommunikation besteht.

Verbraucher

Zuerst müssen Sie wissen, wer Ihre Zielkunden sind und welche Bedürfnisse und Wünsche sie haben. Der Verbraucher sollte von nun an alle Ihre Marketingbemühungen leiten. Wenn Sie Ihre Zielgruppe kennen, fällt es Ihnen leichter, ein Produkt zu entwickeln, das ein Bedürfnis des Marktes befriedigt. An dieser Stelle kommen Ihre Buyer Personas ins Spiel. Buyer Personas stellen Ihren idealen Kunden dar, und wenn Sie sie verstehen, können Sie Ihre Zielgruppe besser einschätzen. Dies führt zu einer besseren Kommunikation mit Ihren Kunden und gibt ihnen das Gefühl, dass Sie sie ebenfalls verstehen, was wiederum zu besseren Verkaufszahlen führt. Natürlich ist das Produkt ein wichtiger Schwerpunkt in jedem Marketingmodell, aber denken Sie immer an den Wert des Verbrauchers.

Kosten

Im 4C-Marketingmodell bewerten die Kosten die Kostenüberlegungen aus Sicht des Käufers. Zur Ermittlung der Kosten ist eine detaillierte Untersuchung dessen erforderlich, was die Kunden zu zahlen in der Lage und bereit sind. Außerdem sollten Sie die Kosten von Konkurrenzprodukten untersuchen. Anhand dieser Nachforschungen können Sie herausfinden, ob der Verkauf Ihres Produkts zu einem Preis, den die Kunden zu zahlen bereit sind, rentabel sein wird oder nicht. Sie müssen auch die zusätzlichen Kosten berücksichtigen, die durch den Kauf Ihres Produkts über den Verkaufspreis hinaus entstehen. Zum Beispiel, wie viel die Kunden an Steuern, Versand- oder Transportkosten zahlen müssen.

Eine Sache, die Sie im Auge behalten sollten, ist, dass der Preis Ihres Produkts nicht unbedingt das ist, was die Verbraucher überzeugt, Ihr Produkt zu kaufen. Ein niedriger Preis ist schließlich nicht immer verkaufsfördernd. Letzten Endes ist es der Nutzen Ihres Produkts, der dazu beiträgt, seine Kosten zu decken.

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Kommunikation

Kommunikation bezieht sich darauf, wie Sie mit Ihren Kunden in Kontakt treten. Sie müssen Wege finden, mit Ihren Zielkunden in Kontakt zu treten, um Vertrauen in Ihre Marke und Ihr Produkt aufzubauen. Die Kunden wollen wissen, welchen Nutzen sie vom Kauf Ihres Produkts haben, und genau das müssen Sie ihnen vermitteln. Sie sollten sich darauf konzentrieren, den Kunden relevante Informationen zur Verfügung zu stellen, um ihnen zu helfen, ihre Probleme, Bedürfnisse oder Herausforderungen zu erkennen. So können Sie Ihr Produkt als potenzielle Lösung positionieren. Dazu müssen Sie Ihren Kunden Fragen stellen und zuhören, was sie zu sagen haben. Kommunikation ist schließlich eine zweiseitige Straße.

Bei der Produktwerbung geht es darum, zu sagen, was man zu sagen hat, und zu hoffen, dass der Kunde es kauft. Bei der Kommunikation geht es darum, das Verständnis für Ihre Kunden zu stärken und Vertrauen in Ihre Marke aufzubauen. Eine der besten Möglichkeiten, dies zu tun, sind die sozialen Medien.

Komfort

Komfort konzentriert sich darauf, wie einfach es für Kunden ist, Ihr Produkt zu kaufen. Sie sollten mögliche Hindernisse identifizieren und Wege finden, diese Hindernisse zu beseitigen, um die Kundenfreundlichkeit zu verbessern. So kann beispielsweise eine schlechte Benutzeroberfläche potenzielle Kunden davon abhalten, Ihre E-Commerce-Website zu nutzen. Die Bereitstellung eines hochwertigen Kundensupports, der den Kaufprozess erleichtert, ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit.

In der heutigen Welt hat der Verbraucher mehr Macht als je zuvor. Daher werden Ihre Marketingbemühungen erfolgreicher sein, wenn Sie einen kundenorientierten Ansatz wählen. Wenn Sie das 4C-Marketingmodell anwenden, werden Sie mehr Erfolg haben, wenn Sie Kunden ansprechen, die tatsächlich an Ihrem Angebot interessiert sind. Ganz zu schweigen davon, dass ein solcher Ansatz Ihnen helfen wird, langfristige Beziehungen zu Ihren Kunden aufzubauen.

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