Der Look der Goldenen Stunde. Das ist etwas, das viele Fotografen beherrschen wollen. Das Einfangen des natürlichen goldenen Lichts der Sonne, egal ob sie auf- oder untergeht, ist ein magischer, mystischer und ätherischer Effekt, den jeder Fotograf perfektionieren möchte.

Das Einfangen des Golden Hour Looks mag einfach klingen. Schließlich muss man einfach nur fotografieren, wenn die Sonne auf- oder untergeht, nicht wahr? Aber das ist noch nicht alles. Es gibt viele Faktoren, die Sie berücksichtigen müssen.

Zunächst einmal wird das Wetter nicht immer mitspielen. Es wird Tage geben, an denen du dein Fotoshooting nicht nach draußen verlegen kannst, weil es regnet oder ein Gewitter aufzieht. Manchmal sind das Wetter und die Bedingungen im Freien perfekt für deine Pläne, aber wenn du am Ort des Geschehens ankommst, ziehen die Wolken auf.

Zweitens wird es Fälle geben, in denen du unter Zeitdruck stehst. Dann können Sie nicht auf das ideale Wetter warten, um den Golden-Hour-Look zu fotografieren.

All dies sind Situationen, in denen die Sonne, die Hauptdarstellerin des Golden-Hour-Looks, entweder fehlt oder sich versteckt. Aber keine Sorge, es gibt einige Tipps und Tricks, die Sie befolgen (und beherrschen) können, damit Sie sich keine Sorgen machen müssen, den Golden-Hour-Look zu perfektionieren, wenn Sie in den ungünstigsten Umständen feststecken.

Tipps und Tricks für den Golden-Hour-Look

Der Golden-Hour-Look hat bestimmte Merkmale. Jedes Foto sollte Größe, Wärme und weiches Licht, goldene Hauttöne und gutes Gegenlicht (je strahlender, desto besser) aufweisen. Auch ohne ins Freie zu gehen und am frühen Morgen oder in der Abenddämmerung zu fotografieren, lässt sich dieser Look erzielen. Hier sind einfache Tipps für den Golden-Hour-Look.

Zur Grundausstattung für den Golden-Hour-Look gehört Folgendes:

  • Goldene, gelbe oder hellorangefarbene Gele (es können auch CTO-Gele verwendet werden).
  • Externes Licht (ein Stroboskop oder ein Speedlight; jedes der beiden ist geeignet) als Hauptlichtquelle.
  • Ein lichtstarkes Objektiv für einen weichzeichnenden Hintergrund.
  • Eine Reihe von Neutraldichtefiltern, um eine Überbelichtung der Bilder zu vermeiden.

Nachfolgend finden Sie weitere detaillierte Tipps für Ihre Aufnahmen zur unechten goldenen Stunde.

Entscheiden Sie, ob Sie drinnen oder draußen fotografieren wollen

Sie können entweder drinnen oder draußen fotografieren. Innenaufnahmen sind einfacher, weil du mehr Kontrolle über deine Lichter und Gele hast. Alle Tipps und Tricks in diesem Tutorial beziehen sich auf Innenaufnahmen.

Verwenden Sie mehrere Blitze und Gele.

Für den Hintergrund benötigen Sie einen starken Blitz. Verwenden Sie ein Goldgel, um sein Licht abzudecken. Wenn Sie kein Goldgel finden, verwenden Sie Ersatzfarben wie Hellorange oder Gelb. Vergessen Sie nicht, den Blitz entweder vor oder außerhalb des Fensters zu positionieren. Eine Lichtbrechung kann erreicht werden, indem man den Blitz auf das Fenster richtet. Mehr dazu unter #4.

Bestimmen Sie den Vordergrund mit einem schwächeren Blitz

Verwenden Sie einen schwächeren Blitz für den Vordergrund und stellen Sie sicher, dass er von goldenem, orangefarbenem oder gelbem Gel bedeckt ist. Legen Sie das Gel über den Blitz.

Es ist wichtig, die Lichtstreuung zu üben, denn nur so können Sie ein weiches Glühen erzeugen. Achten Sie darauf, dass Sie das Licht nicht auf den Vordergrund richten, sondern von ihm weg.

Suchen Sie sich einen guten goldenen Reflektor und eine Softbox. Der Reflektor ist dafür gedacht, das Licht auf die Wand zu werfen, während die Softbox für ein gerichtetes Licht verwendet werden soll. Richten Sie das Licht mit der Softbox auf den Vordergrund, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Nutzen Sie das Fenster

Wenn Ihr Innenraum über ein oder zwei Fenster verfügt, nutzen Sie diese zu Ihrem Vorteil. Platzieren Sie Ihren Blitz direkt vor dem Fenster, damit Ihr Motiv so aussieht, als würde es stehen, sitzen oder die Nachmittagssonne genießen.

Diese Technik ist als „durch das Fenster“ bekannt und eignet sich perfekt für Innenaufnahmen oder für Situationen, in denen kein Sonnenlicht vorhanden ist oder Sie gezwungen sind, zur falschen Tageszeit zu fotografieren.

Verwenden Sie die richtigen Kameraeinstellungen

Es ist wichtig, die richtigen Einstellungen für Innenaufnahmen zu kennen. Jeder Fotograf weiß, dass die Einstellungen je nach Standort unterschiedlich sind. Am wichtigsten sind die Einstellungen für Blende, ISO und Verschlusszeit.

Eine kurze Verschlusszeit und eine hohe Blende sind notwendig, um scharfe Bilder der goldenen Stunde mit nahezu perfekter Schärfe zu erhalten. Um Unschärfe zu vermeiden, sollten Sie Ihre Kamera auf ein stabiles Stativ stellen. Mit einer kurzen Verschlusszeit können Sie leichter mehr Licht einfangen. Eine hohe Blendeneinstellung ist für scharfe Bilder unerlässlich.

Außerdem sollten Sie die ISO-Zahl unter 200 halten. Wenn Sie keine andere Wahl haben, versuchen Sie, ihn unter 1.000 zu halten. Ein niedriger ISO-Wert sorgt für einen größeren Dynamikbereich und weniger Bildrauschen.

Für leuchtende oder ätherische Bilder sollten Sie folgende Einstellungen vornehmen: niedrige Blende, lange Verschlusszeit und den richtigen ISO-Wert für eine ausgewogene Beleuchtung. Wenn Sie eine kurze Auffrischung benötigen, lesen Sie unseren Artikel über das Belichtungsdreieck.

Verwenden Sie Adobe Lightroom

Sie können auch einige Nachbearbeitungen nach der Aufnahme mit Adobe Lightroom durchführen. Es gibt einfache Techniken, die bei der Erzielung des Golden-Hour-Looks hilfreich sein können. Insbesondere können Sie die neueste Version von Lightroom (ab Version 5) verwenden, die über einen Radialfilter verfügt, mit dem Sie einen sonnenähnlichen Look erzeugen können. Die richtige Überblendung ist wichtig, aber diese Technik nutzt auch das Bedienfeld für die geteilte Tonung und den Schieberegler für die Lichterfarbe, vor allem, wenn Sie gute, natürliche Farben erzielen möchten.

Es ist immer besser, Fotos zur „goldenen Stunde“ zu machen. Aber für Situationen, in denen die Umstände nicht ideal oder zu Ihren Gunsten sind, ist es nicht verkehrt, die oben genannten Tipps und Tricks anzuwenden, um gute Fotos zur goldenen Stunde zu machen. Wie immer gilt: Übung macht den Meister, denn wie bei allem, was wir tun

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