Zur gleichen Zeit ist der Ziliarmuskel bei Pferden im Vergleich zu anderen Landsäugetieren relativ schwach. Das bedeutet, dass das Sehvermögen des Pferdes schlecht akkommodiert, wenn es versucht, sich auf bestimmte Objekte zu konzentrieren. Pferde verfolgen in der Regel Objekte von Interesse in der Ferne, so dass es relativ wenig Notwendigkeit gibt, Objekte in der Nähe zu verfolgen, so dass dieser Aspekt ihres Sehvermögens in der Regel kein Nachteil für das Pferd ist.

Pferde sind sehr empfindlich gegenüber Bewegungen. In den meisten Fällen ist dies ihr erster Alarm, dass sich ein potenzielles Raubtier nähert. Pferde nutzen ihr peripheres Sehvermögen, um die anfängliche Bewegung zu erkennen, und bewegen sich dann, um sie mit ihrer Sehschärfe zu verfolgen. Da sie die Bewegung verfolgen müssen, nachdem sie erkannt wurde, neigen Pferde dazu, ihren Kopf zu neigen oder zu heben, um besser verstehen zu können, was sie sagen.

Deshalb kann ein Pferd manchmal leicht „erschreckt“ werden. Wenn eine potentielle Bedrohung erkannt wird und das Pferd sie nicht verfolgen kann, dann ist sein natürlicher Instinkt, vor der Gefahr wegzulaufen.

Wie ist das Auge eines Pferdes aufgebaut?

Das Auge eines Pferdes ist weder kugelförmig, noch hat es eine schräge Netzhaut. Es hat eine etwas abgeflachte Form, die vom vorderen zum hinteren Teil des Auges verläuft. Die Wand des Pferdeauges besteht aus 3 spezifischen Schichten.

Die Nerventunika ist die Netzhaut des Auges. Sie enthält Zellen, die Erweiterungen des Gehirns sind und mit dem Sehnerv zusammenarbeiten, um ein Bild zu erzeugen. Die Rezeptoren in dieser Schicht sind lichtempfindlich, ermöglichen dem Pferd das Sehen in zweifarbigen Tönen und bieten Nachtsicht. Etwa 70 % des Pferdeauges sind lichtempfänglich, so dass die Rezeptorzellen nicht das gesamte Innere des Auges bedecken.

Die Gefäßtunika, die auch als Uvea bezeichnet wird, enthält die Iris. Ein Großteil der Pigmente im Auge des Pferdes ist in dieser Schicht enthalten, insbesondere in der Aderhaut. Sie trägt dazu bei, die reflektierende Schicht zu bilden, die dem Pferd ein hervorragendes Nachtsehen ermöglicht, indem sie das Licht zurück in die nervöse Tunikaschicht reflektiert. Die Iris befindet sich zwischen der Linse und der Hornhaut. Sie verleiht dem Pferd eine bestimmte Augenfarbe und hilft auch bei der Kontrolle der Pupille.

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